Selbstportrait

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Wilhelm Kaufmann (1895-1975)
BIOGRAFIE
  1895 25. Mai: Wilhelm Kaufmann wird als achter Sohn von Anton Kaufmann und Katharina Kaufmann, geb. Eigl, in Wien geboren.
 
 
  1905 bis 1909 Besuch des Realgymnasiums Wien Ottakring.
 
Wilhelm Kaufmann besucht das Realgymnasium in Wien Ottakring.
Sein künstlerisches Talent fällt bereits in jungen Jahren auf. Während des Unterrichts portraitiert er seine Lehrer und Mitschüler. Auf Anraten des Schuldirektors, der die offensichtliche Begabung erkennt, fördert der Vater die künstlerische Ausbildung seines Sohnes.
 
 
  1910 Ausbildung in der Malschule zu St. Anna, Wien
 
Nachdem Wilhelm Kaufmann ein Jahr in der Malschule zu St. Anna verbracht hat, wird er zur Aufnahmsprüfung in die Kaiserlich Königliche Akademie der bildenden Künste zugelassen. Als jüngster Bewerber tritt er im Alter von 16 Jahren in die Akademie ein.
 
 
  1911 bis 1914 Ausbildung an der Kaiserlich Königlichen Akademie der bildenden Künste in Wien unter Prof. Rudolf Bacher.
 
 
  1915 bis 1918 3 Jahre verbringt Wilhelm Kaufmann im ersten Weltkrieg an der russisch-albanischen Front (Auszeichung mit dem Goldenen Verdienstkreuz).
 
 
  ab 1918 freischaffender Maler, ausübender Leichtathletiksportler (Tischtennis, Eisschnellauf)
 
 
  1918 Beteiligung an der ersten Kunstausstellung nach dem ersten Weltkrieg im Glashaus des Wiener Burggarten.
 
 
  ab 1918 ab diesem Zeitpunkt intensive Beteiligung an Ausstellungen der Wiener Secession, des Sonderbundes der österreichischen Künstler.
 
 
  1920 Heirat mit Emilie, geb. Kovarik.Geburt des Sohnes Erich.
 
 
  1920 bis 1925 Mitglied des Sonderbundes österreichischer Künstler (Faistauergruppe), (Mitglieder: Oskar Kokoschka, Anton Faistauer, Anton Kolig, Herbert Boeckl, u.a.).
 
 
  1924 Mitglied der Kunstgemeinschaft Wien.
 
 
  1929 bis 1931 Gastmitglied des Hagenbundes.
 
 
  1932 bis 1938 Ordentliches Mitglied des Hagenbundes (Mitglieder: Carl Fahringer, Georg Ehrlich, Josef Floch, Otto Rudolf Schatz, F.A.Harta, u.a.).
 
 
  1931 bis 1935 Rege Beteiligung an den Ausstellungen des Künstlerbundes Hagen (mit Theodor Kern, Erwin Lang, Franz Lerch, Josef Floch, u.a.).
 
 
  1938 bis 1945 Berufsverbot, lebt während des 2. Weltkrieges in schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen.
 
 
  1945 bis 1956 Leiter der Sektion Malerei in der Berufsvereinigung der bildenden Künste.
 
 
  1946 Beteiligung Wilhelm Kaufmanns an der Antifaschistischen Ausstellung „Niemals vergessen” im Künstlerhaus Wien (mit Oskar Laske, Hans Robert Pipal, Otto Rudolf Schatz, Oskar Gawell, Anton Storch, u.a.).
 
 
  ab 1946 Mitglied der Wiener Secession.
 
 
  1947 Verleihung des Staatlichen Ehrenpreises für Malerei anlässlich der ersten großen österreichischen Ausstellung der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.
 
 
  1948 Portrait des Bundespräsidenten Dr. Karl Renner im Auftrag des Staates (gemeinsam mit Sergius Pauser).
 
 
  1948 Auftrag der Gemeinde Wien für zwei Portraits (in Ausgangsstelllung und in Wurfstellung) der Olympiasiegerin im Speerwerfen 1948 und Inhaberin des Speerwurf-Weltrekordes Herma Bauma.
 
 
  1948 Ankauf eines Blumenstilleben durch die Österreichische Galerie.
 
 
  1949 Verleihung des Titels „Professor” durch den Bundespräsidenten.
 
 
  ab 1950 Mitglied der Gesellschaft Bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus.
 
 
  1950 Ankauf eines Blumenstilleben durch das Schwedische Königshaus anlässlich einer Ausstellung in Stockholm.
 
 
  1950 bis 1967 Rege Ausstellungstätigkeit im Wiener Künstlerhaus.
 
 
  1953 Anerkennungsdiplom für Malerei und Grafik anlässlich der Olympischen Spiele, Helsinki.
 
 
  1961 Goldene Ehrenmedaille anläßlich der Hundertjahrfeier des Künstlerhauses Wien.
 
 
  1965 Verleihung „Goldener Lorbeer” des Wiener Künstlerhauses.
 
 
  1975 stirbt Wilhelm Kaufmann in Wien.